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Erdrutsch legt Nordthailand lahm

ที่มา: DER FARANG

CHIANG MAI: Sintflutartiger Regen hat in der Nacht eine wichtige Passstraße zwischen den Provinzen Phayao und Nan unter Schlammmassen begraben. Beide Fahrspuren sind blockiert, Fahrzeuge kommen derzeit nicht durch. Parallel bereiten sich mehrere Provinzen im äußersten Norden auf tagelange Starkregenfälle vor. Behörden rufen betroffene Anwohner zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Der Erdrutsch ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Straße 1148 im Abschnitt Sakoen–Sobpuea, Kilometer 73+250, an der Grenze zwischen den Bezirken Pong (Provinz Phayao) und Song Khwae (Provinz Nan). Nach stundenlangem Dauerregen rutschten Erdmassen von einem angrenzenden Hang auf die Fahrbahn und bedeckten beide Spuren vollständig.

Nach Angaben der Autobahnbehörde Nan, Distrikt 2, ist die Strecke seither für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Behördenleiter Susak Daoram ließ umgehend Baumaschinen und Personal in das betroffene Gebiet verlegen, um die Fahrbahn zu räumen und provisorische Warnschilder aufzustellen. Autofahrer wurden aufgerufen, die Strecke zu meiden und Ausweichrouten zu nutzen, wie Chiang Mai News berichtete.

Fünf Provinzen im Fokus der Wetterwarnung

Das staatliche Institut für Wasserressourcen-Informationstechnologie warnte zusätzlich für den Zeitraum vom 11. bis 15. September vor ergiebigen bis sehr ergiebigen Niederschlägen in den Provinzen Mae Hong Son, Chiang Rai und Chiang Mai. Grund ist ein Hochdruckgebiet aus China, das sich über den nördlichen Landesteilen und dem oberen Isaan ausbreitet und dadurch den Monsuntrog weiter nach Süden über den unteren Norden, das Zentrum, den Osten und den Nordosten drückt.

Entlang dieses Trogs sowie an der monsunzugewandten Westküste des Südens wird mit Sturzfluten, Wildbachausbrüchen und Überflutungen in tiefer liegenden Stadtgebieten gerechnet. Die Behörden empfehlen, Gebiete mit bekannter Überflutungsgefahr in den kommenden Tagen zu meiden.

Zusätzliche Risikogebiete benannt

Das Nationale Wasserressourcenamt hatte bereits am 8. September in einer separaten Mitteilung weitere Bezirke als besonders gefährdet eingestuft: In Mae Hong Son betrifft dies den Hauptbezirk der Provinz, in Chiang Rai unter anderem die Bezirke Mae Lao, Mueang Chiang Rai, Pa Daet, Wiang Chai, Mae Sai und Thoeng. Auch Teile von Sukhothai und Phetchabun sowie mehrere nordöstliche und südliche Provinzen wurden in die aktualisierte Warnliste aufgenommen.

Die Behörde forderte betroffene Kommunen auf, Flussdämme zu kontrollieren, Wasserwege von Hindernissen zu befreien und Stauräume in Reservoirs vorsorglich zu leeren, um die erwarteten Niederschläge abzupuffern. Rettungskräfte und Maschinen sollen in gefährdeten Gebieten bereitstehen.

Erdrutsche keine Seltenheit auf dieser Strecke

Die Straße 1148 gilt als notorisch erdrutschgefährdet: Bereits Mitte August hatte ein vergleichbarer Erdrutsch denselben Streckenabschnitt tagelang blockiert. Grund ist die steile, kurvenreiche Trassierung durch bergiges Gelände, die die Strecke zugleich zu einer beliebten Route zum Aussichtspunkt Phu Lanka mit Blick auf Laos macht.

Da der September nach Einschätzung staatlicher Wasserexperten als der niederschlagsreichste und risikoreichste Monat der laufenden Regenzeit gilt, dürfte die Wetterlage in Nordthailand in den kommenden Tagen angespannt bleiben. Weitere Straßensperrungen und lokale Überflutungen sind nicht ausgeschlossen, bis sich der Monsuntrog endgültig nach Süden verlagert hat.

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